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Trias Multigaming – Eine gründliche Analyse

ü30 Gaming – Was bedeutet das für Trias?

Ich wurde vor kurzem gefragt, was wir eigentlich meinen, wenn wir von ü30 Gaming schreiben/reden.

Daraufhin habe ich über das Thema mal etwas genauer nachgedacht, und möchte meine (und soweit mir bekannt „unsere“) Meinung dazu hier an dieser Stelle mal etwas genauer darstellen und im weiteren etwas gründlicher beschreiben was wir sind.

Vorab ist anzumerken, dass nicht alle unsere Mitglieder über 30 Jahre alt sind, zwar die meisten, aber es gibt auch einige, die sich im 20er Bereich bewegen.
Es geht dabei mehr um das, was man damit verbindet – erwachsen, reif, entspannt, als das Alter als solchem („meistens“ führt ja das eine zum anderen).

Das „Salzige“ Internet da draußen.

Es gibt eine ganze Menge Gaming Gilden, Clans, Communitys, Trupps, Squads – oder wie auch immer sie sich nennen „Gemeinschaften“ da draußen.

Ich bin z.B. in diversen Foren und Facebook Gruppen zu dem Thema – und mir fällt immer wieder auf, dass der „Gamer“ als solches nicht in eine Schublade passt.

In dem meisten dieser „Gemeinschaften“ wird versucht ein Ziel X, eine Liga Y oder eine Zahl Z in irgendeiner Statistik zu erreichen. Dies wird dann nach außen auch gleich als Alleinstellungsmerkmal benutzt, um sich mit anderen zu vergleichen und auf die eigene spielerische Leistung hinzuweisen.

Trias ist anders (ü30 Gaming at its best).

Diesem Leistungsdruck sind die meisten von uns im „echten Leben“ mehr als genug ausgesetzt. Während des Zockens spielt dieser Faktor für uns nur eine untergeordnete Rolle. Sicherlich gewinnen wir gerne, sicherlich analysieren wir uns und unser Spiel auch mal um unsere Fehler herauszufinden, oder uns zu verbessern. Aber dies geschieht nicht in dem Umfang, wie es bei den meisten anderen Gemeinschaften dieser Art propagiert wird.

Das, was andere Gemeinschaften da tun, soll auf diesem Wege keinesfalls als schlecht oder falsch abgetan werden. Jeder soll aus seinem Hobby das machen was er mag – wir sind halt „anders“ als die meisten da draußen – und das soll an dieser Stelle zur Erläuterung nochmals dargelegt werden.

Trias beherbergt sehr unterschiedliche Gamer-Typen. Anfangs hatte ich vor, an dieser Stelle die meiner Meinung nach wichtigsten Gamer-Typen vorzustellen. Während ich diese Auflistung aber geschrieben habe, sind mir zwei Dinge bewusst geworden: Erstens kann so eine Zusammenfassung nur oberflächlich und stereotyp sein. Zweitens kann so eine Auflistung niemals alle nötigen Facetten erfassen – die nötig wären – ohne dabei den Umfang dieses Beitrags zu sprengen.

Daher…. Schreibe ich einfach mal was „uns“ so ausmacht, welche Spieler-Typen wir so sind.

Ü30 Gaming – Entspannung und Ausgleich mit Spielspaß

Wir haben fast alle möglichen Gamer-Typen. Großteils sind wir wohl das, was man Umgangssprachlich als „Casual Gamer“ (Helden in Jogginghosen) bezeichnen würde.

Der nette Gamer von nebenan – der zum Ausgleich und zur Entspannung zockt. Mal spielt er mehrere Tage in Folge einen Titel, dann ist er nur alle paar Tage mal online und spielt jeden Tag was anderes. Halt rein zum Spaß, zur Entspannung und zum Ausgleich.

Als Nächstes gibt es auch einige „verhinderte“ Gamer. Verhindert? Nun ja… dieser Gamer-Typ würde gerne mehr spielen als seine Freizeit erlaubt, hält sich aber meistens Wacker an seine selbst gesteckten Vorgaben – und investiert weniger Zeit in sein Hobby als er eigentlich gerne möchte – ist aber meistens gut informiert und zu festen Terminen (nach Absprache) pünktlich dabei.

Dann gibt es auch den ambitionierten Gamer. Er spielt regelmäßig und informiert sich auch neben dem Zocken über sein Hobby. Neue Gaming Hardware? Er weiß davon. Neue Patches der Spiele die er mag (und meistens auch spielt) – Er weiß davon.

Netter/Respektvoller Umgangston

Neben dem groben Umriss der bei uns vorhanden Gamer-Typen gibt es natürlich noch Mischungen in allen erdenklichen Schattierungen. Einzig das positive Miteinander ist eine Konstante, die alle denkbaren „Typen“ teilen.

Wir stellen dieselben Maßstäbe an unser virtuelles Miteinander, wie an unser „normales“ Miteinander. Die Pauschale Aussage „das echte Leben“ geht vor – trifft zwar völlig zu, wenn man aber mit jemandem einen Termin zum gemeinsamen Zocken macht, sollte man diesen auch einhalten – oder pünktlich genug absagen. Online Gaming hin oder her, die Spieler hinter der Figur sind echte Menschen und wollen dementsprechend behandelt werden.

Entgegen der trauriger Weise aufkeimenden Unfreundlichkeit im Internet, ist uns der freundliche Umgangston sehr wichtig. Ich denke, auch wenn sich nicht alle unsere Mitglieder untereinander persönlich kennen – würde niemand bei uns ein anderes Mitglied schlecht behandeln.

Unser Forum z.B. wird zwar recht wenig benutzt – die vorhandenen Beiträge und Diskussionen werden aber stets im „passenden“ Umgangston geführt.

Ü30 Gaming – so gut es eben geht

Vor diesem Hintergrund treffen wir uns also regelmäßig (fester Termin dabei ist z.B. der sog. „Zocker Mittwoch) oder spontan zu diversen Spielen.

Auf der einen Seite spielen einige unserer Mitglieder nur wenige/einzelne Spiele. Wieder andere spielen regelmäßig eine bestimmte Auswahl an Spielen – abhängig wer gerade online ist und wo man vielleicht mitmachen „kann“. Absprachen dazu sind einerseits unser WhatsApp Channel, oder in letzter Zeit der Discord Chat.

All das findet völlig ungezwungen statt – gestern habe ich mir z.B. vorgenommen mit meiner Frau Diablo3 zu spielen (die 10te Saison hat angefangen), Zeitgleich haben 3 Leuten von uns sich dank des kostenlosen Wochenendes Squad angeschaut – während zwei weitere Mitglieder von uns Battlefield 1 gespielt haben. Jeder wie er kann, und mag!

Natürlich kommt es aufgrund der beschriebenen breiten Auswahl an Mitgliedern auch mal vor, dass einige Leute dasselbe Spiel spielen – sich aber aufgrund der spielerischen Erfahrung und der investierten Zeit auf unterschiedlichen „Skill-Leveln“ (ein besseres Wort ist mir dafür nicht eingefallen) bewegen. Aufgrund der bereits beschriebenen Gruppendynamik spielt dies für niemanden von uns eine Rolle. Im Gegenteil – es wird neueren/unerfahrenen Spielern gerne geholfen.

Um am Diablo3 Beispiel zu bleiben – entweder helfen die „höher levligen“ Spieler den anderen weiterzukommen – oder die beiden Gruppen spielen dann halt mal „getrennt“ – was für keinen von beiden ein Problem darstellt – die Stimmung ist halt gut. Meistens ist man dafür dann im selben Voice Chat (Discord) – und kann sich nebenher mit seinen „Mitspielern“ über das gemeinsame Spiel unterhalten (selbst wenn man gerade mal nicht zusammen spielt) – dies kommt aber sehr selten vor – meistens ziehen die Gruppen dann doch zusammen los.

Mit euch zocken Ja – Mitglied werden Nein.

Ich höre immer wieder von interessierten Mitspielern die Aussage, dass sie gerne mit uns zusammen zocken wollen – aber nicht „Mitglied“ werden wollen.

Dies kann ich nicht verstehen. Bei uns mitzumachen, bedeutet ja nicht eine Verpflichtung einzugehen, es wird kein Vertrag geschlossen – es entstehen keine monatlichen Kosten.

Sicherlich ist es wünschenswert, dass Mitglieder regelmäßig ins Forum schauen, und sich über aktuelle Aktionen zu informieren – und sich über Termine abzusprechen. Dies ist aber genau wie der Rest total optional  – eine andere Vorgehensweise (Verpflichtende Termine usw)  würde konzeptionell nicht zu uns passen.

Wenn man sich für eine „Gemeinschaft“ interessiert – sollte eine Mitarbeit/Anteilnahme für jeden „Teilnehmer“ selbstverständlich sein – der eine mehr, der andere halt weniger.

Wer mag kann gerne wann er will, und wie viel er will mitmachen.

 

Siehe auch:
Vorstellung Trias
Die Trias Vergangenheit
TRIAS – Wer wir waren – Wo wir sind und wohin die Reise gehen könnte

Published inNeuigkeiten Trias

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